Zinsen
Leiht man sich von einer Bank, Sparkasse oder von Privatinvestoren Geld, oder sieht einen Gegenstand als Leihe vor, dann werden Zinsen fällig. Zinsen sind sozusagen eine Entgeltzahlung für einen Kredit, ein Darlehen oder eine Leihgabe, die zwischen dem Kreditgeber/Leihenden und dem Kreditnehmer/Leihnehmer vereinbart werden. Man unterscheidet also zwischen zwei Zinsarten, die Zinsen auf Geldkapital und die Zinsen auf Sachkapital. Der Zinssatz auf Geldkapital errechnet sich durch die Laufzeit, der Kredit- bzw. Darlehenssumme und des derzeitigen Nominalzinses, während der Zinssatz auf Sachkapital frei vertraglich vereinbar ist – so beispielsweise der Pachtzins für ein Grundstück oder die Miete für eine Wohnung / ein Haus.
Die Hauptzinssätze werden von der Zentralbank gesetzt und bestimmt. An diese Sätze haben sich Banken und Sparkassen, sowie sämtliche andere "Forderungen" zu halten.
Nimmt man beispielsweise den Fall eines Gläubiger-Schuldner-Verhältnisses, so weiß man um die Gunst des Gläubigers, Zinsen für die ausstehende Schuld (Geldbetrag) zu verlangen. In der Regel heißt es hier, dass der Gläubiger 5 %-Punkte über dem jeweiligen Basiszinssatz der Bundeszentralbank berechnen darf. Dies bedeutet, dass der jeweils gültige Basiszinssatz, der sich jeweils zum 01.01. und 01.07. eines Jahres ändert, um 5 %-Punkte erhöht, wird und sodann als Zinsen für die Schuldsumme verwendet wird.
Banken und Sparkassen verwenden diese Zinsen im Alltag in Form von Kreditzinsen. Für eine bestimmte Kreditsumme mit einer ebenso bestimmten Laufzeit muss ein festgeschriebener, aber änderbarer, Zinssatz gezahlt werden, es sei denn, der Zinssatz ist festgeschrieben und garantiert. Banken teilen aber auch Zinsen aus, so beispielsweise auf einem Sparbuch (geringe Zinsen) oder auf einem Tagesgeldkonto (rentable Zinsen).
Tagesgeld Zinsen
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